7 Influencer Marketing Erkenntnisse, die du unbedingt wissen musst!

Influencer Marketing ist ein neues Thema, mit eigenen Spielregeln und einer eigenen Sprache. Nicht jeder ist ein ausgewiesener Influencer Marketing Experte. Das bedeutet, dass du jetzt die Chance hast, dieses Thema zu besetzen und dabei werde ich dir gerne helfen. #ROI #Instagram #Engagement -  Am Ende dieses Textes kennst du genügend Influencer Marketing Erkenntnisse, um ein echter Influencer Marketing Experte zu sein. Hallo, ich bin Felix von BuzzBird und ich bin der Influencer Marketing Guru.

Influencer Marketing Erkenntnisse - (M)eine kurze Geschichte

Kurz nach dem Hype um How German Sounds Compared To Other Languages platzte unser Postfach beinahe über mit E-Mails wie: "Teste unsere Handtasche", "Cooperation you can't miss" & "Once in a lifetime chance". Wir haben keine Einzige davon geöffnet und vielleicht sind uns dadurch auch Einnahmen in Millionenhöhe ein paar schöne Handtaschen entgangen. Aber tatsächlich funktionierte genau dieses Prinzip jahrelang sehr gut für Marken & Agenturen. Bis jetzt.

Hier erfährt du übrigens, wie du die passenden Influencer für deine Kampagne findest.

Mittlerweile dürfte es dir klar sein, dass du mit Clickbait E-Mails nicht an die passenden Influencer für deine Kooperation rankommst, aber wie viele weitere Influencer Marketing Erkenntnisse sind dir wirklich bewusst? In meiner täglichen Arbeit werde ich zum Beispiel oft mit der Tatsache konfrontiert, dass viele Marketingentscheider den Unterschied zwischen Bloggern und Influencern nicht kennen.

Deshalb präsentiere ich dir heute 7 Influencer Marketing Erkenntnisse,  die dich als echten Influencer Marketing Experten qualifizieren.

1. Influencer gibt es nicht mehr nur auf YouTube oder auf Blogs

Mittlerweile gibt es sie auf Snapchat, Instagram und Twitter.

Besonders erwähnenswert ist an dieser Stelle die noch sehr junge Plattform Musical.ly, auf der Influencer bereits nach wenigen Wochen Millionen-Reichweiten erzielen, während auf YouTube, Facebook und Co. in den Anfangstagen die ersten Influencer noch Jahre brauchten, um Hunderttausende oder Millionen Follower zu erreichen.

2. Influencer Marketing wird technologisiert

Die derzeitige Entwicklung innerhalb der Influencer Marketing Branche lässt sich in zwei Richtungen aufteilen: Influencer Agenturen & Technologien.

Suchvolumen auf den Begriff "Influencer Marketing" Quelle: Google Trends

Suchvolumen auf den Begriff "Influencer Marketing" Quelle: Google Trends

Bei den Agenturen gibt es sowohl tradierte Player, die sich nun dem Influencer Geschäft zuwenden, als auch neue Agenturen, die teilweise von Influencern selbst gegründet wurden.

Einige nennenswerte Agenturen sind:

whylder (gegründet von Oguz Yilmaz)

Webguerillas

Intermate

BuzzBird setzt hingehen sehr stark auf Technologie, durch die alle kritischen Komponenten des Influencer Marketings strukturiert abgebildet werden können. Das ermöglicht deiner Marke ein skaliertes Arbeiten mit einer Vielzahl an Influencern. Denn das ist Influencer Marketing. Eine Kooperation mit einem Influencer fällt unter die Kategorie "Influencer Relations".

Eine vergleichbare Entwicklung gab es auch im Bereich des Facebook-App Booms, als sich zunächst zahlreiche Agenturen gründeten, die dann später durch Tool-Anbieter vom Markt gedrängt wurden.

3. Traditionelle Digital Werbemaßnahmen sind nicht mehr effektiv

Mit dem Grundsatz-Urteil des OLG Köln vom 29.06.2016 sind AdBlocker per se für legal erklärt worden. Die folgenden Insights helfen dir, die Dimensionen der Sichtbarkeits-Problematik besser zu erfassen:

  • 48 % aller deutschen Internetnutzer (Desktop) nutzen bereits Ad-Blocker
  • Die mobile Adblocker Nutzung ist 2016 bereits um 90 % gestiegen (im Vgl. zu 2015)
  • Ende 2016 werden auf 62 % aller Smartphones in Deutschland AdBlocker Apps installiert sein

Der aktuell sich abbildende Trend zur AdBlocker-Nutzung katapultiert diese Thematik in bisher unerreichte Sphären. Somit muss man sich aktuell tatsächlich die Frage stellen, ob man mit klassischen Digital Werbemaßnahmen überhaupt noch jemanden erreicht, allen voran eine junge Zielgruppe. Dies führt zwangsläufig zu Content Marketing, gesponserten Inhalten und Influencer Marketing; einige der effektivsten Maßnahmen im Marketing-Mix, um Reichweite, Sichtbarkeit und Engagement innerhalb der Zielgruppe zu erreichen.

4. Für Influencer musst du jetzt bezahlen

Hierzu gibt es unterschiedliche Meinungen. Gerade im Luxus-Segment ist das Einbehalten eines Produkt-Musters, alleine vom Materialwert, noch gleichzusetzen mit einer leistungsgerechten Bezahlung. In anderen Bereichen wie FMCG, reicht ein Bemustern eines Influencers nicht mehr als Bezahlung aus. Aus dem Influencer, der wackelige Comedy-Videos direkt aus dem Kinderzimmer produzierte, ist längst ein ernstzunehmender Celebrity geworden, dem Millionen Menschen zuhören und vertrauen. Dieses Vertrauen und diese Reichweite will bzw. muss mittlerweile bezahlt werden. Aus dem Influencer ist ein Berufsbild geworden und durch das Aufkommen von Influencer Marketing Plattformen wird diese Thematik professionalisiert und vorangetrieben. Durch bezahlte Kooperation kannst du dir jetzt ein Verhältnis aufbauen und Brücken bauen, wohingehen du bei willkürlichen Bemusterungen aufpassen musst, diese nicht einzureissen.

5. Influencer sind keine Journalisten

Ein Influencer ist eine Person, die Einfluss auf das (Kauf-)verhalten anderer Menschen hat, weil er sich, teils über Jahre hinweg, deren Vertrauen erarbeitet hat. Du kennst das sicher von deiner eigenen Lebenserfahrung: Wem traust du eher, wenn du einen neuen Handy-Vertrag abschließt? Einer Marke oder der Empfehlung eines Bekannten oder Freundes?

Journalisten sind Influencer der Stunde Null. Sie stehen auf den Gehaltslisten großer Firmen und werden dafür bezahlt, um auf Events zu fahren und über ebendiese zu berichten. Viele PR Agenturen behandeln Influencer deshalb immer noch, als wären sie ebenfalls Journalisten.

Hier besteht ein großer Unterschied!

Influencer bekommen keinen festen Lohn bezahlt. Sie verdienen ausschließlich Geld mit ihrem Blog/Kanal und durch teils eigene Produkte, die sie verkaufen. Es ist an der Zeit, damit aufzuhören es als selbstverständlich zu erachten ihre Reichweite ausschließlich mit Produkmuster zu vergüten.

6. Es kommt nicht auf die Größe an

Du kennst sicher die großen Cases mit Bibi oder LeFloid, beeindruckende Zahlen, oder? Wusstest Du, dass sobald ein Social Media Influencer eine große Masse an Followern erreicht, das Engagement eben dieser Follower abzunehmen beginnt? Eine Studie (Markerly) von 2 Millionen Social Media Influencern zeigt, dass Instagram Influencer mit weniger als 1.000 Followern für ein unbezahltes Posting eine Like-Rate von etwa 8 Prozent aufweisen, während diejenigen mit 1.000 bis 10.000 Follower gerade mal eine Like-Rate von 4 Prozent verzeichnen können. Der Trend im Influencer Marketing geht geht ganz klar hin zu sogenannten Micro-Influencern. Warum?

Wenn zum Beispiel eine Sportfirma für die Sales-Generierung eines neuen Produktes mit einem Influencer mit 2 Millionen Followern kooperiert, wird zwar ein großer Pool von Menschen erreicht, aber 90 Prozent von ihnen sind wahrscheinlich keine Sport-Fans. Es würde also mehr Sinn machen, 100 Sport Influencer zu aktivieren, deren Zuschauer tatsächlich in Fitness interessiert sind und daher potentielle Käufer darstellen.

7. Du brauchst eine Influencer Marketing Strategie

Das bisherige Ziel von Marken war es, Online Awareness zu schaffen. Glaubt man diesem Artikel von Kirsty Sharman der in Social Media Today erschienen ist, ist bzw. sollte das Primärziel von Unternehmen folgendes sein:

Andere dazu bringen, über deine Marke zu sprechen.

Influencer Marketing Zielsetzung BuzzBird

Fazit und Austausch - Influencer Marketing Erkenntnisse

Die Influencer Marketing Branche entwickelt sich rasant und neue Tools und Technologien werden entwickelt, um die stetig steigende Nachfrage zu bedienen.

Nutzt du bereits Influencer um dein Marketing zu boosten? Was ist deine Strategie und funktioniert sie auch?

Ich freue mich auf dein Feedback und vor allem weitere Influencer Marketing Erkenntnisse, um diesen Artikel stetig zu erweitern.