Studie: Marken bevorzugen YouTuber gegenüber Celebrities für Kooperationen

Robbie Williams für VW, Thomas Gottschalk für Haribo, Barbara Schöneberger für Homann - Testimonial-Kampagnen sind populär und wirken. Celebrities prägen das Image der Brand, verstärken die gewünschten Gefühle, steigern die Popularität des Produkts und lassen die Wettbewerber weniger sympathisch, attraktiv und cool wirken als die eigene Marke. Das ist Konsens im Markt und der Trend steigt. 2015 ist die Anzahl auf deutlich über 200 Celebritiy-TV-Spots gewandert. Hallo, ich bin Philip von BuzzBird und ich erkläre dir heute, welchen neue Richtung Marken für ihrer Außenwahrnehmung einschlagen. 

 

Influencer laufen den Celebrities den Rang ab

Eine Studie von Takumi hat ergeben, dass Marken auch in den kommenden Jahren Testimonials für ihre Markenbotschaft nutzen werden. Doch anders als zunächst vermutet. Während bisweilen traditionelle Celebrities das Feld für sich allein besaßen, stürmt nun eine unbesetzte, junge Generation von Social Media Stars auf den Markt und läuft den traditionellen Promis den Rang ab.

 38,3% der PR und Marketing-Experten berichten von erfolgreichen YouTube und Instagram-Kampagnen. Das durchschnittliche Spending belief sich bei den 500 Befragten auf circa. 53.000 Euro im Jahr. Den größten Beitrag zu diesen Zahlen liefert YouTube mit 57%. Dabei schätzen die Marketers insbesondere kleine Vlogger als vertrauenswürdige und glaubwürdige Markenbotschafter. Nicht viel geringer scheint die Bereitschaft für Kooperationskampagnen auf Instagram. Dabei kommen vermehrt Mirco-Influencer zum Einsatz, die in der Masse kostengünstig reichweiten- und engagementstarke Kampagnen ermöglichen. Aus den Werbestrategien von Volvo und L´Oreal ist Influencer Marketing nicht mehr wegzudenken.

Die Authentizität der Influencer ist stärker als bei Celebrities

Die Übertragung der Ergebnisse und Erfahrungen von traditionellen Testimonial-Kampagnen funktioniert in allen Fällen sicherlich nicht nahtlos. Influencer werden nicht zum neuen Gesicht einer Marke, dennoch beweisen Studien zu den Bereichen Kaufpräferenz, Markensympathie, Markenbekanntschaft sowie die wahrgenommene Qualität des Produktes mindestens ebenbürtige Wirkungspotenziale. Darüber hinaus versprechen stark konturierte Influencer-Profile einen Marken-Testimonial-Fit, was die Glaubwürdigkeit der Werbebotschaft erhöht. Der umgekehrte Fall riskiert das Verpuffen der erhofften Wirkungseffekte.