Woher kommt Earned Media?

Vor fast exakt einem Jahr veröffentlichte EDEKA seinen Weihnachtsclip. 49 Mio Views folgten. Eine virale Sensationsgeschichte für eine Marke. Earned Media– ist der faszinierendste Fall in der Werbung. Er betitelt alle kostenlosen Empfehlungs- und Verbreitungsaktionen der Konsumenten über eine Brand - Ergo: WOM, jeglicher Buzz, Posts, Likes, Shares & Viralität! Hallo, ich bin Philip von BuzzBird und verrate dir heute, was Earned Media ist und wie BuzzBird dir dazu verhelfen kann. 

Earned Media ist freilich nicht kostenlos, doch kann man es nicht kaufen.

Um Menschen, die meine konkrete Werbebotschaft umsonst verbreiten, anzusprechen, braucht man einen subtilen, vertrauenswürdigen und authentischen Vermittler. Wir bei BuzzBird kennen solche Vermittler ganz ausgezeichnet. Dennoch erfordert Earned Media fraglos noch eine weitere Portion an Geschick, Einsatz und auch ein Quentchen Glück.

Die Gestaltungsfreiheit der Influencer kann nur einen Mehrwert darstellen. Sie sind der Buzz.

Über Geschick und Einsatz können wir sprechen. Der Weg zur optimalen Einbettung einer Werbebotschaft funktioniert, aufgrund umfassender Professionalisierung im Influencer Marketing mit YouTubern und Instagramern, heute skalierbar. Deshalb haben wir mit BuzzBird die SaaS Lösung für Influencer Marketing erschaffen. Insbesondere die Analyse für den passenden Inhalte übernehmen die Influencer, mit ihren geballten Erfahrungsschatz und Talent in Social Media, liebend gerne. Das bringt uns zu einem wichtigen Punkt. Die Gestaltungsfreiheit der Influencer kann nur einen Mehrwert darstellen. Influencer sind der Buzz. Sicherlich müssen Feinjustierungen und Feedback eine Rolle spielen, denn viele Influencer sind im Bereich des Product Placements noch recht jungfräulich.

Welcher Einsatz?

Wer sich für einen Influencer entscheidet, entscheidet sich für eine Persönlichkeit und zusätzlich für eine Reichweite, denn genau so machen es auch die Communities. Die viele Communities sind jedoch passiv, kaum lean forward. Coolness lässt sich anhand von Abonnentenzahlen ablesen, Zahlen stehen für Qualität, keine Inhalte. Statistiken verhelfen in jedem Business zur Sicherheit. Nicht anders funktioniert es bei YouTube. Communities warten auf Inspiration und vertrauen dabei auf wiederkehrende Inhalte.

Marketeers umranden den Eindruck, dass das 120. Haul-, DIY- oder Lifehack-Video nun wirklich an Redundanz kaum zu überbieten sei, doch die Realität (Viewzahlen, Abonnements) sagt etwas anderes. Der Wunsch nach Sicherheit ist bei den Abonnenten der Influencer, genauso wie bei Marketeers groß und kaum zu stillen. Produkte sollen ohne Risiko erworben werden. Und der Berater soll das dann auch bitte in einer ansprechenden Präsentation wahr werden lassen. Influencer machen das aus Leidenschaft, brauchen aber die Hilfe der Marke, dass es nicht langweilig wird. Das Weniger an Wiederholung, also das Fünkchen Inspiration, welches nicht in Konkurrenz zur Sicherheit stehen darf, taugt an dieser Stelle zur strukturellen Zauberformel zum Earned Media Content.

Checkliste für die Aktivierung von Earned Media

Wie also erzielt man Earned Media? Hierzu lassen sich Fragen herausarbeiten, die sich den Konturen vom Seeding bis zum viralen Erleben eines Werbeinhalts nähern.

  • Konsumenten vertrauen Konsumenten und eben weniger Marken. Influencer brauchen mehr Inhalt als eine Produktbeschreibung. Kann man aus unserer Marke eine Story schreiben? Generiert unsere Marke Botschaften, die nicht das Produkt zentrieren?
  • Influencer sind DIE Social Media Experten. Können wir als Marke Influencern vertrauen bzw. haben wir verstanden, dass Influencer keine Litfaßsäulen sind?
  • Wissen wir, was einen guten Influencer ausmacht?
  • Bin ich damit einverstanden, dass mein Produkt in den Händen eines Influencers lebendig wird?

Im Anschluss an diese Fragen können die möglichen Antworten modellhaft verarbeitet werden. In dem von David Armano veröffentlichten Arbeitsblatt lässt sich die strategische Planung von Social Media Aktivitäten gut einbringen.

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Quelle: http://darmano.typepad.com/logic_emotion/2009/02/thoughts-on-bought-earned.html

Fazit

Virale Werbespots sind witzig und tragen die ganz großen Emotionen. Am schönsten ist es, wenn die Emotion sich an ein aktuelles Bedürfnis bzw. an ein Vermissen koppelt.  Ohne einen vereinsamten Opa und dramatische Musik scheint uns die Befriedigung zunächst nicht möglich. Aber gerade die unausgesprochenen Gefühle lösen oft Lawinen aus. Influencer Marketing ist zu Teilen eine solche Lawine.  Das USP von Influencer Marketing ist Glaubwürdigkeit, dessen Opponent die Unsicherheit ist. Etwas nüchterner betrachtet ist das Influencer Marketing eine erwiesen (!) gut funktionierende Media Solution; und mit der richtigen Vorbereitung und einem guten Matching mit einem Influencer entsteht Earned Media.